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NEUN­ZEHN­HUNDERT­SIEBEN

AUS­WÄRTS­SPIELE VER­BOTEN

Seit jeher spielten die Schüler der Uhrmacherschule im gesellschaftlichen Leben Furtwangens eine tragende Rolle. So kommt es auch nicht von ungefähr, dass die Lehrlinge neben dem Unterricht verschiedenen Beschäftigungen nachgingen. Unter anderem spielten sie unter dem Namen »Teutonia« auf einem Platz oberhalb des Rabenberges, der auch heute noch erkennbar ist. Die Geschichte begann bereits einige Jahre zuvor, als einer der Bewohner des Städtchens von einer Geschäftsreise einen Ball aus Leder mitbrachte. Von diesem Zeitpunkt an war die Begeisterung für das Fußballspiel in Furtwangen geweckt und die Uhrmacherschüler hätten mit ihren Ballkünsten weit über den Schwarzwald hinaus bekannt werden können, wäre da nicht der Direktor der Uhrmacherschule gewesen. Er unterband der Mannschaft Auswärtsspiele mit der Begründung, die Hosen ihrer Sportkleidung seien zu kurz. So mussten sich die Uhrmacherschüler zunächst mit Spielen auf dem eigenen Rasen begnügen – bis zum Jahr 1907, als sich die Mannschaft mit der bereits ansässigen »Germania« zum FC 07 Furtwangen zusammenschloss und einen Verein bildete. 41 Jahre später brachte dieser eine der ersten Damen-Fußballmannschaften in der Region hervor, die bis zum heutigen Tag existiert und Heim- sowie Auswärtsspiele bestreitet.

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