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NEUN­ZEHN­HUNDERT­SECHS­UND­VIERZIG

DER BE­GINN EINER NEU­EN EPOCHE

Seit 1939 wurde die Uhrmacherschule zu kriegswirtschaftlichen Zwecken genutzt. Die Uhrmacherausbildung war längst zweitrangig. Dies sollte sich erst nach dem Ende des Krieges ändern. Nach einer kurzzeitigen Schließung 1945 wurde infolge aufwendiger Umstrukturierungen der Unterricht im April 1946 wieder aufgenommen. Man versuchte, inhaltlich direkt dort anzuschließen, wo man vor dem Zweiten Weltkrieg aufgehört hatte. Doch befand sich die Wirtschaft der Nachkriegszeit auch hier in einer sehr schwierigen Situation. Deutschland wurde zur Demontage gezwungen und im Zuge dessen wurden auch viele Maschinen diverser Furtwanger Industrieller von den Besatzungsmächten beschlagnahmt. Doch trotz dieser die eigene Existenz bedrohenden Einbußen bekam die Uhrmacherschule von vielen Firmen im Schwarzwald tatkräftige Unterstützung. Erhebliche Mengen an Werkzeugen und Maschinen wurden ihr geschenkt oder zuweilen leihweise überlassen. Ohne das wäre der Uhrmacherschule ihr Neustart misslungen. Neben diesen materiellen Bedingungen mussten zudem viele der ehemaligen Lehrkräfte, die durch den Krieg aus ihrem eigentlichen Tätigkeitsfeld herausgerissen worden waren, an ihre eigentliche Wirkungsstätte zurückkehren. Neue Reformen mussten beschlossen, ein Staat wieder aufgebaut werden. Auch die Uhrmacherschule durchlebte viele Modifikationen. So wurde ihr 1947 der neue Name Staatliche Ingenieurschule Furtwangen/Schwarzwald verliehen.

1946, Anfang, Krieg, Nachkreig, Nachkriegszeit, Neuanfang, Neubeginn, NEUNZEHNHUNDERTSECHSUNDVIERZIG, Staatliche Ingenierusschule