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NEUN­ZEHN­HUNDERT­DREI­UND­SECHZIG

DIE DIGI­TALE WELT HÄLT EIN­ZUG

Als kleines Bildungszentrum in einer dezentralen Region musste die Hochschule Furtwangen immer schon besonders innovativ sein, um ihre Attraktivität zu sichern. Aus dieser Not heraus entwickelte sich die kleine Stadt im Schwarzwald zum Vorreiter mit Pioniergeist. Häufig war dessen Hochschule dabei führend bei der Einrichtung neuer und zukunftsträchtiger Studiengänge sowie bei der Anschaffung von entsprechendem Lernmaterial. So auch im Jahr 1963, als die damalige staatliche Ingenieurschule Furtwangen als erste deutsche Bildungsstätte einen Großrechner erhielt: einen »IBM 1620«. Dieser wurde von 1959 bis 1970 produziert und war ein mittelgroßer, programmierbarer Lochkartenrechner. Nachdem einige Diskrepanzen zu einer räumlichen Trennung des Ingenieurbereichs und seinen Lehrlingen geführt hatte, wurde ihnen der Zugang nur für wissenschaftliche Anwendungsgebiete erlaubt. So waren die ersten Studierenden der Abteilung Elektronik und Regelungstechnik in der Lage, ihre Ausbildung mit dem Großrechner zu gestalten, der nur fünf Jahre später durch den »IBM 1130« abgelöst wurde.

1963, Computer, Elektronik, Informatik, Informationstechnik, NEUNZEHNHUNDERTDREIUNDSECHZIG, Programmieren, Rechner