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NEUN­ZEHN­HUNDERT­ACHT­UN­DACHTZIG

DIE UHR ALS STÄN­DIGER BE­GLEITER

»Mit ihren 82.000 Einwohnern ist die Kreisstadt Villingen-Schwenningen ein attraktiver Standort – auch zum Studieren.« Das dachte der damalige Abgeordnete Erwin Teufel und brachte 1987 einen Antrag bei der Landesregierung ein. Darin stellte er Maßnahmen zur Strukturverbesserung der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg und zur Entwicklung des Oberzentrums vor. Seine Ideen wurden bereits ein Jahr später in die Tat umgesetzt: Regelrecht schicksalhaft wurde die Außenstelle der Hochschule Furtwangen auf dem Areal der ehemaligen Uhrenfabrik Kienzle bezogen. Mit der Aufnahme des Studienbetriebs in der Abteilung in Schwenningen begann ein neues Kapitel in der Weiterentwicklung der Hochschule und darüber hinaus auch dieser Region. Zum Start im Wintersemester 1988/89 wurde ein Forschungsinstitut für Mikround Informationstechnik eingerichtet und 600 Studierende durften ihre Ausbildung auf dem neuen Campus beginnen. Mittlerweile hat sich Schwenningen durch die wachsende Zahl an Studierender von einer Arbeiter- zu einer Studentenstadt entwickelt. Mit den Fakultäten Mechanical und Medical Engineering, Life Science und der Business School sind dort derzeit drei Einrichtungen beheimatet, die ein über beachtliches fachliches Ansehen verfügen.

1988, Campus, Erweiterung, Forschung, Medizin, Medizintechnik, NEUNZEHNHUNDERTACHTUNDACHTZIG, Schwenningen, Villingen