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ACHT­ZEHN­HUNDERT­ZWEI­UND­FÜNFZIG

DIE WUR­ZELN DES DEUT­SCHEN UHREN­MU­SEUMS

1852 tätigte Robert Gerwig in seinem Gewerbeblatt für den Schwarzwald einen Aufruf an alle Schwarzwälder, alte Uhrwerke der Großherzoglichen Badischen Uhrmacherschule zu übersenden. Unzählige leisteten ihm Folge und schon bald entstand eine bemerkenswerte Sammlung. Auf diese Weise konnten fortan Uhrhandwerkskünste an einem zentralen Ort gesammelt werden und gleichzeitig schuf Gerwig durch dieses Unterfangen die Grundpfeiler des Deutschen Uhrenmuseums in Furtwangen. Die Sammlung vergrößerte sich in den folgenden Jahren stetig und erreichte bald ein solches Ausmaß, dass sie im Jahre 1858 zum ersten Mal auf der Schwarzwälder Industrieausstellung in Villingen präsentiert wurde. Im Besitz der Uhrmacherschule befinden sich seither die unterschiedlichsten und wichtigsten Exemplare des Uhrmacherhandwerks. Die unverkennbar enge Beziehung zwischen dem Uhrenmuseum und der Fachhochschule Furtwangen, der einstigen Uhrmacherschule, zieht sich in diesem Zusammenhang wie ein roter Faden durch deren Geschichte. 1959 wurde das Museum als Teil der Hochschule neu erbaut und im Jahre 1992 wurde es dann mit einem Gebäude der Hochschule verbunden, in dem es sich bis zum heutigen Tag befindet.

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