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ZWEI­TAUSEND­FÜNF

EIN HOCH AUF DAS MODELL FURT­WANGEN

Die bereits über 150 Jahre andauernden Bemühungen um die Kontinuität der Fachhochschule Furtwangen wurden im Jahre 2005 außerordentlich belohnt. Während eines Forums in Berlin lobte der damalige deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder das sog enannte »Modell Furtwangen«. Signifikant an diesem sei es, dass in der knapp 1.000 Meter hoch gelegenen Kleinstadt die wichtige Basis im Bereich der Gründungen gelehrt werde. Der Hochschule Furtwangen gelinge es, durch praxisnahe Theori und fruchtbare internationale Ausrichtung immer wieder Absolventinnen und Absolventen mit Pioniergeist hervorzubringen und ihnen bei Existenzgründungen unterstützend zur Seite stehe. Das enge Tal im Schwarzwald sei voll von solchen »Hidden Champions«, die den Mut aufbringen, auch in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten den Schritt zur Selbständigkeit zu wagen. Sie seien es, die Weltklasse liefern – auf Gebieten von der Steuerungstechnik bis hin zur Feinmechanik. Als Konsequenz bestehe in Furtwangen eine der niedrigsten Arbeitslosenquoten in ganz Deutschland. Und so könne man hier beständige den Geist des »fleißigen Tüftelns« als »Überbleibsel aus bereits vergessen geglaubten Zeiten« finden.

2005, Gerhard Schröder, Modell, ZWEITAUSENDFÜNF, ZWEI­TAUSEND­UNDFÜNF