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ZWEI­TAUSEND­ZWEI

MÄN­NER MÜSSEN DRAUS­SEN BLEI­BEN

Als Hochschule im Schwarzwald muss man sich nach wie vor immer wieder Neues einfallen lassen. So kommt es auch nicht von ungefähr, dass nur fünf Jahre nach der Ernennung zur Hochschule für Technik und Wirtschaft zum Sommersemester im Jahr 2002 der Fachbereich für Wirtschaftsinformatik den ersten reinen Frauenstudiengang an der Hochschule Furtwangen eingerichtet hat. Dieser bestätigt als erster seiner Art im süddeutschen Raum einmal mehr den Pioniergeist der Hochschule. Jahrelange Klagen, dass zu wenige Frauen an technisch orientierten Hochschulen studieren, haben den Studiengang »Wirtschaftsnetze« entstehen lassen. Neben betriebswirtschaftlichen Inhalten hören die Studentinnen des Fachs auch Vorlesungen in den Bereichen Informatik und E-Business. Zusätzlich wird während des gesamten Studiums sehr viel Wert auf Methoden- und Sozialkompetenz gelegt. Um nicht komplett von der Männerwelt abgeschnitten zu sein, wird im Hauptstudium die Möglichkeit geboten, zusätzliche Fächerkombinationen aus anderen Studiengängen des Fachbereichs zu wählen. Die Absolventinnen sollen dann in der Lage sein, die Vernetzung von Unternehmen in der globalen Gesellschaft zu verstehen und sie mit entsprechenden Informations- und Kommunikationssystemen auszustatten.

2002, Frauen, Mädchen, Männer, Wirtschafts Netze, Wirtschaftsnetze, WNB, ZWEITAUSENDZWEI, ZWEI­TAUSEND­UNDZWEI