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NEUN­ZEHN­HUNDERT­VIER­UND­VIERZIG

SOM­MER­FERIEN? NICHT FÜR UHR­MACHER­SCHÜLER

Sechs Jahre nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten zählten zum normalen Unterrichtsbetrieb der Uhrmacherschule auch Aufgaben der kriegswirtschaftlichen Fertigung. Als Wehrbetrieb auf diesem Gebiet war die Institution 1944 für Aufträge höchster Dringlichkeitsstufen verantwortlich. Aus diesem Grund gab es für die Furtwanger Uhrmacherschüler in diesem Jahr keine Sommerpause. Sie wurden aus den Ferien zurückgerufen, um in den Werkstätten zu arbeiten. Umso schlimmer war für sie die Nachricht, dass der Unterricht ein Jahr später komplett eingestellt werden musste. Mit dem Ende des zweiten Weltkriegs hatte auch die Lehre an der Uhrmacherschule im April 1945 ihr Ende gefunden. Doch bereits ein Jahr später sollte mit Hilfe der ansässigen Firmen der Unterricht wieder aufgenommen werden.

1944, Ferien, Krieg, Kriegswirtschaftlich, NEUNZEHNHUNDERTVIERUNDVIERZIG, Sommerferien, Unterricht, Werkstatt