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NEUN­ZEHN­HUNDERT­EIN­UND­SIEBZIG

VON DER INGE­NIEUR ZUR FACH­HOCH­SCHULE

Im Gegensatz zu einigen vorigen Namensänderungen im Laufe der Geschichte der Hochschule Furtwangen, gab es im Falle 1971 keine inhaltlichen oder von der Industrie ausgehenden Beweggründe. Vielmehr liegen die Ursachen hierfür in hochschulpolitischen Motiven begründet. Denn am 21. Dezember trat ein neues Fachhochschulgesetz, rückwirkend zum 1. Oktober desselben Jahres, in Kraft. Infolgedessen wurde die Staatliche Ingenieurschule umgetauft und erhielt an diesem Tag den Namen Fachhochschule Furtwangen. Änderungen gabe es wenige und so gingen die meisten Studienpläne der unterschiedlichen Studiengänge inhaltlich mit denjenigen der Jahre zuvor konform. Die Ausbildung an der Fachhochschule Furtwangen betrug insgesamt acht Semester, wovon zwei sogenannte Industriesemester zu absolvieren waren. Diese waren folglich von einer praktischen Tätigkeit geprägt. Einen Anspruch auf einen Studienplatz hatte übrigens jeder Bewerber mit einer mindestens zwölfjährigen Schulausbildung, welche mit einer Fachhochschulreife abgeschlossen wurde.

1971, Ausbildung, Fachhochschule, Fachhochschulreife, Ingenieur, Ingenieursschule, NEUNZEHNHUNDERTEINUNDSIEBZIG